Akodo Toturi:
Der derzeitige Clansdaimyo ist in seiner Position nicht immer unangezweifelt.
Erzogen im Kloster in den Phönix-Landen, beschäftigte er sich eher
mit Geschichte, den Lehren Shinseis sowie Taktik und Strategie. Während
sein Bruder Arasou zum zukünftigen Daimyo erzogen wurde und an der Akodo
Bushi Schule den Umgang mit den Waffen lernte, versuchte Toturi mit körperlichen
Übungen Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Durch den Tod seines Bruders Arasou bei der Schlacht um Toshi no Ranbo wo Shien
Shite Reigisaho, wurde Toturi Daimyo der Akodo und auch der Löwenclans.
In den vergangenen drei Jahren hat er seine Pflichten dem Thron und dem Clan
gegenüber mehr als erfüllt. Er zieht Strategie und Taktik dem Blutvergießen
vor, was einige Löwen dazu bringt in ihm mehr einen Mönch als ihren
Daimyo zu sehen.
Matsu Tsuko:
Seit ihrer Geburt wurde Matsu Tsuko zur Daiymo der Matsu-Familie erzogen. Als
diese genießt sie den Ruf einer mutigen, kampfkräftigen aber auch
erbarmungslosen Samurai-ko, die ihre Familie mit strenger Hand in die Schlachten
führt. Seit mittlerweilen sieben Jahren hat sie die Matsu sowohl in Zeiten
des Frieden als auch in Kriegen zu Ruhm und Ehre geführt. Der Tod ihres
Verlobten Akodo Arasou war für sie ein schwerer Schlag, denn er war der
einzige, der ihr ihrer Meinung nach ebenbürtig war, den sie als Gatten
und Freund akzeptieren konnte.
Akodo Toturi ist für sie nur ein schwacher Mönch, der den Clan nicht
in eine ruhmreiche Zukunft führen kann, und sie lässt keine Gelegenheit
aus, diese Meinung öffentlich kundzutun und zu untermauern.
Kitsu Toju:
Obwohl als Kind eher schüchtern und unauffällig, wurde Kitsu Toju
zu einem der besten Shugenjas der Kitsu-Familie. Er scheint mit der Welt der
Geister ebenso vertraut zu sein, wie mit seiner eigenen. Als Leiter der Kitsu
Sodan-Senso (Ahnen-Schule) und Daimyo der Kitsu-Familie ist er ein ruhiger,
zurückhaltender Mann, dessen Befehle eher wie Bitten klingen. Während
eines Rituals hingegen ist er erfüllt von Energie und seiner kraftvollen
Stimme folgen die Ahnen wie keinem anderen.
Kitsu Motso:
Eigentlich sollte Motso ein Kitsu Shugenja werden, doch die Ahnen haben während
der ersten Prüfungen nicht zu ihm gesprochen - ein furchtbares Schicksal
für einen Kitsu, bedeutet es doch, dass zuwenig Blut der Kitsu in den Adern
des Kindes fließt. Für Motso bedeutete es außerdem, dass er
sein Erbe als Kitsu Daiymo nicht antreten durfte. Er trat in die Matsu Bushi
Schule ein und wurde ein ausgezeichneter Schwertkämpfer - dennoch hat er
die Schmach in der Kindheit nie vergessen. Seine Arroganz, seine Eitelkeit und
sein Mangel an Respekt hat ihm viele Feinde gemacht, aber seine herausragenden
taktischen Fähigkeiten bringen ihm genügend Prestige im Löwen-Clan,
um in den Matsu-Truppen den Rang eines Taisa (Captain) zu bekleiden.